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Gesamtspielplan 2017/18

Der Gesamtspielplan ist wieder verfügbar.  Vielen Dank für eure Geduld und Verständnis.

neues Vereinsheft

Das neue Vereinsheft für die Saison 2017/18 ist erschienen. Hier die Online-Version als Download: VEREINSHEFT

Volley Guide mit allen Fakten zur NLA-Saison 2017/2018 vom SVBV unter diesem LINK.

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Einsiedeln verliert die Serie gegen Luzern 0:2

Nach zwei hart umkämpften Partien müssen sich die Einsiedler dem Volley Top Luzern geschlagen geben und treffen im Spiel vom Ostersamstag auf den TSV Jona, welcher seine Serie gegen Chenois mit 1:2 verlor.

Auf Einsiedler Seite machte man sich im Vorfeld der Partie vom Samstag nicht zu viele Gedanken, wie man das zweite Spiel gegen die Luzerner in dieser Serie angehen sollte. Schliesslich brachte man die favorisierten Luzerner drei Tage zuvor in der heimischen Sporthalle bereits an den Rand einer Niederlage, indem man ihnen die zwei ersten Sätze abknöpfte. Auf diesen Fehlstart antwortete der Head-Coach von Luzern Lauren Bertolacci überraschend, indem er die halbe Mannschaft auswechselte, was seinem Team tatsächlich noch zum Sieg verhalf.

Kein Wunder also, dass sich beide Mannschaften im zweiten Spiel von Beginn weg auf die erprobten Besetzungen verliessen.

Starker Start der Luzerner

Volley Top Luzern machte so weiter, wie das Team im letzten Spiel aufgehört hatte. Aus einem stabilen Spielaufbau und mit viel Power über die Aussenpositionen setzten sie die Klosterdörfler ab dem ersten Punkt unter Druck. 

Obwohl die Einsiedler über weite Strecken mithalten konnten, ging der erste Durchgang mit 25:19 einigermassen klar an die Heimmannschaft. Ähnlich entwickelte sich der zweite Satz, obwohl zu spüren war, dass die Einsiedler immer besser ins Spiel fanden. Dies führte zu einem ausgeglichenen Schlagabtausch, der mit 27:25 aber wiederum mit dem besseren Ende für Luzern endete. Zur Zehnminutenpause fand man sich also in der gleichen Konstellation wieder, wie im Spiel vom Mittwoch, allerdings mit veränderten Vorzeichen. 

So waren es die Luzerner, welche kurz vor dem Sieg der Partie und somit der Möglichkeit, um den 6. Platz in der Meisterschaft zu spielen, standen.

Mit dem Rücken zur Wand

Trotz der sich anbahnenden Niederlage klammerte sich Einsiedeln an das letzte Fünkchen Hoffnung und mobilisierte noch einmal die allerletzten Kraftreserven. Überrumpelt von der wiedergefundenen Kampfeslust der Klosterdörfler wirkte Luzern fast etwas verunsichert und hatte Schwierigkeiten, seine Dominanz aus den ersten beiden Sätzen weiterzuführen. Dies nutzte der VBC Einsiedeln konsequent aus und verkürzte den Spielstand auf 1:2 Sätze.

Der vierte Satz versprach nicht minder spannend zu werden. Insbesondere, da sich die Einsiedler am Anfang des Satzes eine mehrminütige Pause in der Annahme gönnten und dadurch die Heimmannschaft davonziehen liessen. Beim Stand von 11:16 zum zweiten Technical Time-out hatten sich die Einsiedler erneut in eine missliche Lage manövriert. 

Aber wiederum zeigte die Mannschaft hervorragende Moral und einen Kampfeswillen, den sie in dieser Saison zu oft vermissen liessen. Beim Stand von 25:25 waren sie ein zweites Mal zurück im Spiel. In dieser Phase lag das Spiel auf Messersschneide und die beiden Mannschaften schaukelten sich gegenseitig hoch bis zum Stand von 33:32 aus Sicht der Einsiedler. Sinnbildlich für diesen hart-
umkämpften Satz war der letzte Ballwechsel: Nachdem der Ball mehrmals die Netzkante überquert hatte und auf beiden Seiten improvisiert werden musste, waren es die Einsiedler, welche den Punkt und somit den Satz zum 2:2 Ausgleich gewinnen konnten.

Das Spiel musste also im fünften und letzten Satz entschieden werden. Auch dieser verlief umkämpft bis zum Stand von 8:7 für Luzern. Der vorherige Ballwechsel war wohl der längste der Partie gewesen und ging an Luzern, nachdem der Schiedsrichter zum Leidwesen der Gäste untätig blieb und eine technisch mangelhafte Ballberührung der Luzerner weiterlaufen liess. Irritiert und frustriert von diesem Entscheid schafften es die Einsiedler nicht mehr, einen kühlen Kopf zu bewahren, und sie erzielten nur noch vier Punkte, was Volley Top Luzern zum Sieg in einer über weite Strecken ausgeglichenen und äusserst spannenden sowie emotionalen Partie verhalf.

Trotz dem verlorenem Match zeigte sich Spielertrainer Denis Milanez zufrieden mit der Leistung seines Teams und bedankte sich für die aufopferungsvolle Leistung auf dem Platz. Nach vielen Verletzungen und Komplikationen in dieser Saison scheint der VBC endlich sein Spiel gefunden zu haben, wenn auch reichlich spät. Bleibt nur zu hoffen, dass sich diese Leistungen in der anstehenden letzten Serie um Platz 7 noch auszahlen werden.

Das Etzelderby geht in die neue Runde

Am Ostersamstag trifft der VBC Einsiedeln im ersten Spiel um Rang 7 auf Jona. Die St. Galler erzwangen zwar am letzten Sonntag gegen Genf das dritte Entscheidungsspiel, zogen dort aber den Kürzeren. Die weiteren und letzten Begegnungen zwischen Einsiedeln und Jona finden am Wochenende vom 22./23. April statt.

Matchtelegram:

Volley Top Luzern – Einsiedeln 3:2 (25:19, 27:25, 26:28, 32:34, 15:9)

Bahnhofhalle Luzern, 100 Zuschauer

VBC Einsiedeln: Denis Milanez (Captain), Jan Lux, Raphael Kälin, Stig Döös, Vitezslav Bartunek, Matej Prajzler, Martin Wyss, Dominik Schnüriger, Dominik Husi (Libero), 

Kader Luzern: Ben Hensler, Luca Müller, Peer Harksen, Noah Eichenberger, Gerrard Lipscombe, Marcel Häfliger, Jörg Gautschi (Libero), Frederic Wicki. Coach: Lauren Bertolacci.

 
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