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NLA: Weitere Niederlage

Die Einsiedler verloren gegen Näfels klar. Dabei wurden die Schwächen dieser Saison vom Gegner schonungslos aufgedeckt.

Das Herren 1 des VBC Einsiedelns machte sich letzten Samstag erneut auf eine dieser beschwerlichen Reisen in das Glarnerland. Beschwerlich nicht etwa wegen des dichten Verkehrs der Skitouristen Richtung Bünderland, sondern aufgrund der bisher erzielten Resultate gegen den Rekordmeister in dessen Heimstätte. So konnte Einsiedeln noch nie ein Spiel in der Näfelser Lintharena gewinnen. Oft verlief das Spiel sogar sehr einseitig, weil die angereisten Einsiedler nicht viel entgegenzusetzen hatten.
 

Spiel war eine Einbahnstrasse

Und auch am Samstag sollte sich die Überlegenheit der Gastgeber wieder bewahrheiten. Denn Näfels spielte die Einsiedler phasenweise richtiggehend an die Wand, bezeichnend dafür waren die letzten Punkte des Spiels im dritten Satz, wo den Einsiedler partout nichts mehr gelingen mochte und die Näfelser bis auf den Aufschlag gar nicht mehr allzu oft ins Spiel eingreifen mussten. Es reichte, einen hohen Block zu stellen und die zahnlosen Angriffe der Gäste mit Leichtigkeit in einen Punkt zu verwandeln. 
Dass in diesem Spiel der Neuzuzug und als Diagonalangreifer agierende Benedikt Doranth im Kader der Klosterdörfler fehlte, war nur eines der Probleme, mit denen sich das Coaching Duo Rüdisüli/Steiner rumschlagen musste. Daneben mangelte es an vielem. Angefangen bei der Annahme, die zu oft Schwächen zeigte und dies nicht nur auf harte und platzierte Aufschläge des Gegners, sondern auch auf eher schwache Services. Aus dieser missglückten Annahme folgte zu oft ein ungenaues Zuspiel, welches es den Angreifern schwer machte, einen Punktgewinn zu erzielen. 
Leider fehlte es den Einsiedler Angreifern über das ganze Spiel auch an einem guten Mass Finesse und der nötigen Geduld, um aus solchen brenzligen Situationen wieder herauszukommen. So beging man oft einen einfachen Fehler, anstatt den Ball in die gegnerische Feldhälfte zu pritschen und dem Gegner die Möglichkeit auf einen Fehler zu gewähren.
Unter Berücksichtigung all dieser Aspekte ist das klare Spielergebnis von 25:18, 25:16 und 25:14 nicht mehr verwunderlich. Es zeigt eindrucksvoll, wie die zweitplatzierten Glarner die Einsiedler Schwachstellen gnadenlos aufgedeckt haben. Die Klosterdörfler tun gut daran, aus diesem Spiel die nötigen Lehren zu ziehen und in der verbleibenden Woche vor dem entscheidenden Spiel gegen Uni Bern bestenfalls noch Kleinigkeiten im Spiel anzupassen.

Am Sonntag auswärts gegen Bern

Der VBC Einsiedeln spielt am kommenden Sonntag auswärts gegen Uni Bern, das gleich viele Punkte auf dem Konto hat. Mit einem Sieg gegen die Berner könnte man sich nach einer verkorksten Saison womöglich doch noch einen Platz in den Play-offs sichern. Dieser wäre unter den turbulenten Umständen dieser Saison sicherlich als Erfolg zu bezeichnen und wäre eine angenehme Überraschung der diesjährigen Volleyballsaison.

Matchtelegram

Meisterschaft NLA. Biogas Volley Näfels – VBC Einsiedeln (25:18, 25:16, 25:14).
Biogas Volley Näfels. Konrad Formela, Marc Walzer, Reto Giger, Manuel Sutter, Jakub Radomski, Kai Aebli, Nico Süess, Dominik Fort, Joel Roos, Samuel Ehrat, Thomas Brändli, Fabian Martinez
VBC Einsiedeln. Dominik Schnüriger, Oliver Ulrich, Benedikt Doranth, Malte Stiel, Martin Wyss, Ben Hensler, Michael Birchler, Gian Aebli, Raphael Kälin, Stig Döös, Oliver Bochsler.
 
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